Kaktus Jack und der Punisher spielen Final Fantasy 14 in Shangri La!

Willkommen zurück, liebe Granuloiden! 🎧 Nach drei zähen Monaten mit allerlei Wehwehchen ist Sascha endlich wieder fit und stemmt voller Tatendrang in der Garage – Muscle Memory sei Dank fühlt es sich an, als hätte er nie pausiert. 💪 Auch Dennis hat seinen Rücken nach einer schmerzhaften Atlas-Korrektur wieder im Griff, und das kommt gerade rechtzeitig: Denn schon am nächsten Tag wartet das große Abenteuer – die Teams-Edition vom Longest Walk, mitten im heimischen Schwarzwald und bei brütender Hitze. 🥵🌲 Mehr darf er dazu natürlich noch nicht verraten, aber Strohhut und genug Wasser sind eingepackt. Dazu gibt's noch Urlaubsgeschichten aus Hamburg, wo die Bonzen-Autos offenbar den ganzen Tag im Kreis fahren. 🚗💨
Das große Herzstück der Folge ist diesmal Final Fantasy XIV! 🐉 Sascha, bekennender Süchtling und frischgebackener Mentor nach jahrelangem Grind, ist überglücklich, dass Dennis das MMO endlich angetestet hat. Doch der Weg ist lang – sehr lang – und so gibt es jede Menge Insider-Tipps, wie man als Frischling nicht schon vor den hunderten Story-Stunden aufgibt. ⚔️ Bleibt Dennis bei der Stange oder liegt er auf der Strecke? Die Wette läuft! Dazu kommen ein Schwung Nerd-News rund um GTA 6, House of the Dragon und das Summer Game Fest sowie eine neue Runde Conversation Cards mit Fragen nach Traum-Filmwelten und ganz persönlichen Couch-Ritualen. 🃏
Dann wird's episch: Sascha hat im Mai gesuchtet wie ein Weltmeister und feuert eine schier endlose Watchlist ab. 🔥 Bei den Serien prallen die Meinungen direkt aufeinander – während Dennis die Animes Shangri-La Frontier und Blue Lock zelebriert, ist Sascha beim Vogelkopf-Helden raus. 🐦 Dafür schwärmt er von White Lotus, verfällt mal wieder Lost und Chuck, kriegt bei einem ikonischen Auftritt in einer Star-Wars-Serie pure Gänsehaut und installiert nach einem Mr.-Robot-Rewatch prompt Linux auf seinem Laptop. 💻 Richtig mindblowing wird's bei der Tech-Thriller-Perle Devs und der schräg-gruseligen Horror-Komödie Widows Bay – Empfehlungen ohne Ende! 👽
Zwischendurch zerlegt das Terminator-Quiz Saschas Selbstbewusstsein gnadenlos (6 von 15 – er wäre direkt eliminiert worden 🤖), bevor es zur großen Film-Flut geht. Hier ist wirklich alles dabei: die folter-langweilige Filmhausaufgabe Stalker, der verstörend-realistische Drogen-Hammer Requiem for a Dream, ein kompletter Resident-Evil-Marathon mit Milla Jovovich und der herrlich abgedrehte Sci-Fi-Trip Good Luck Have Fun Don't Die, in dem ein Katzen-Monster aus lauter Katzenköpfen durch die Straßen stapft. 🐱 Dazu Klassiker wie Apollo 13, Prinzessin Mononoke und Zodiac – und am Ende werden natürlich neue Filmhausaufgaben verteilt, während Wild Robot mal wieder gnadenlos liegen bleibt. 😂
Schnappt euch also einen Snack, kuschelt euch aufs Sofa und drückt Dennis ganz fest die Daumen für seinen Longest Walk! 🍿✨ Viel Spaß mit dieser randvollen Folge, liebe Granuloiden – wir hören uns! 🎙️🔥
Unsere Empfehlungen

Final Fantasy XIV
Gilt hier als das beste Story-MMO auf dem Markt: riesige Welt, geniale Hauptstory und mit der Testversion sogar gratis bis Shadowbringers spielbar. Wichtig ist nur, sich nicht vom langen Grind stressen zu lassen, sondern die Reise einfach zu genießen.

Path of Exile 2
Wurde nur kurz angespielt, konnte aber nicht langfristig fesseln. Die Lust war relativ schnell wieder weg, am Ende hat dann doch ein MMO mehr gereizt.

Shangri-La Frontier
Dennis feiert den Trash-Game-Hunter-Anime als sein absolutes Highlight mit genialer Story und coolem Gilden-Aufbau, während Sascha nach ein paar Folgen abbricht, weil er von MMO-Welt-Animes übersättigt ist und der Vogelkopf nervt. Mit einer 7,6 ist er aber unbestritten gut gemacht.

Blue Lock
Ein abgedrehter Fußball-Anime, in dem 300 Talente gegeneinander antreten, um Japans ultimativen Ego-Stürmer hervorzubringen. Das Konzept mit Manipulation und gnadenlosem Konkurrenzkampf macht richtig Laune.

LOL: Last One Laughing (Staffel 7)
Die verflixte siebte Staffel ist wieder ein echter Banger mit einem völlig durchgeknallten Cast. Man haut sich teilweise abends weg, so gut funktioniert das Format hier.

Monarch: Legacy of Monsters (Staffel 2)
Monstermäßig wird sogar etwas mehr geboten, aber die menschlichen Geschichten berühren längst nicht so wie in Staffel 1. Das künstliche Drama mit ständigem Verrat wirkt etwas too much.

Daredevil: Born Again (Staffel 2)
Eine absolut solide Daredevil-Staffel mit einem richtig coolen Ende. Klare Empfehlung für alle, die auf den Charakter stehen.

The White Lotus
Eine ganz eigene Hotelserie über reiche Leute, Naivität und Familiendrama, die sich von Staffel zu Staffel überraschend entwickelt. Der Soundtrack ist ein absoluter Ohrwurm, auch wenn man sich noch etwas mehr roten Faden zwischen den Staffeln wünschen würde.

Star Wars: Shadow Lord
Wird von Fans hoch gehandelt und ist wirklich gut, auch wenn sie nicht ganz an Andor oder Rebels herankommt. Spätestens beim ikonischen Auftritt aus dem Nebel gibt's pure Gänsehaut.

For All Mankind (Staffel 5)
Eine ehemalige Lieblingsserie, die in Staffel 5 leider viel zu sehr in Mars-Politik abdriftet. Das Verhältnis von Weltraum-Faszination zu zähem Politik-Geplänkel stimmt einfach nicht mehr.

The Boys (Staffel 5)
Nach sieben Jahren kommt das große, komplette Finale der Serie. Emotional ein würdiger Abschluss, über den hier aber natürlich kein Wort gespoilert wird.

Chuck
Schlicht eine der besten Serien der Welt – alle fünf Staffeln am Stück durchgesuchtet und bei jeder Folge gelacht und geweint. Das Finale zerstört einen emotional jedes Mal aufs Neue.

Mr. Robot
Hinter dem Namen steckt keine Sci-Fi, sondern eine riesige Gesellschaftskritik über Hacker, die das System stürzen wollen. Mit Rami Malek als psychisch kaputtem Drahtzieher ist das absolutes Kino, das sofort Lust aufs Hacken macht.

From (Staffel 4)
Die Horror-Mystery-Serie läuft aktuell weiter und ist einfach durchgehend top. Eine klare Empfehlung für alle, die es gerne gruselig und rätselhaft mögen.

Lost
Das erste ganz große Serienerlebnis, über das damals alle gerätselt und diskutiert haben. Ein zeitloser Mystery-Klassiker auf der Insel, den man unbedingt nachholen muss.

Kaiju No. 8
Ein Aufräumer von Kaiju-Überresten wird selbst von einem Monster besessen und kämpft sich mit viel Humor ins Militär. Einzigartiges Setting, coole Action und ein sympathischer „Boomer"-Held machen das richtig nice.

Devs
Eine abgeschlossene Miniserie um ein geheimes Tech-Projekt, die einen schon mit der ersten Folge sofort catcht. Die Idee dahinter ist absolut mindblowing und bleibt dabei erstaunlich realistisch – unbedingt anschauen.
Widows Bay
Eine herrlich schrullige Mischung aus Horror, Mystery und Komödie auf einer verfluchten Insel. Jede Folge hat ihren eigenen Fokus, ist lustig, gruselig und macht einfach neugierig.

Ready Player One
Ein absolut nerdiges Fest voller Cameos und Easter Eggs, das man hundertmal anschauen kann und immer wieder Neues entdeckt. Gerade in 4K ein echtes Highlight.

Flow
Ein komplett mit Open-Source-Software erstellter Animationsfilm über eine Katze, die nach einer Flut auf einem Boot Zuflucht sucht – ganz ohne ein einziges gesprochenes Wort. Oscar-prämiert, visuell mal etwas völlig anderes und auch von den Kindern gefeiert.

Alien: Romulus
Ein sehr sehenswerter Standalone zwischen Teil 1 und 2, der auch Nicht-Fans des Franchises überzeugt. Funktioniert beim Rewatch in 4K sogar noch besser.

Die Schöne und das Biest (2017)
Eine gelungene Realverfilmung des Zeichentrickklassikers, die seinerzeit über eine Milliarde eingespielt hat. Bestens geeignet, um mit den Kindern gut unterhalten zu werden.

Stalker (1979)
Trotz Kult-Status und Top-Bewertung schlicht folter-langweilig: Die Figuren laufen die ganze Zeit nur durch Wald und Ruinen, von der ominösen Zone sieht man praktisch nichts. Endlose Dialoge ohne jeden Funken – hat einfach gar nichts gegeben.

Outcome (2026)
Eine seichte Entschuldigungs-Tour mit Keanu Reeves, bei der die Vergehen so harmlos sind, dass es kaum interessiert. Macht eher Sorgen um Keanus Karriere, der zunehmend etwas dümmliche Rollen spielt.

Kiss Kiss Bang Bang (2005)
Ein sehr wilder Detektiv-Komödien-Thriller mit ganz eigenem Humor, der ständig zwischen lauten Lachern und ziemlich flachen Witzen schwankt. Nicht durchgängig gut, aber stellenweise echt witzig.

Bang Boom Bang (1999)
Deutsches Kulturgut und eine herrlich übertriebene Gaunerkomödie aus dem Ruhrpott-Milieu. Für Trash-Hunter quasi der Hauptgewinn und mal etwas ganz anderes als heutiges Kino.

Samsara (2011)
Über fünf Jahre in 25 Ländern auf 70mm gefilmt, ganz ohne Worte – nur Musik und Bewegtbild von heiligen Städten bis zu Katastrophenzonen. Visuell auf jeden Fall sehenswert, wenn man auf so etwas steht.

Dune (Teil 1 & 2)
Beim Rewatch mit der filmunerfahrenen Schwester war diese sofort gehookt – beide Teile ziehen einfach. Die Vorfreude auf den Heiligen Krieg im dritten Teil ist riesig.

Prisoners (2013)
Ein packender Villeneuve-Thriller über zwei verschwundene Kinder, bei dem Hugh Jackman überragend spielt. Auch wenn der Twist früh durchschaubar ist, bleibt es dank starker ethischer Fragen ein absolutes Highlight.

Send Help (2026)
Ein B-Movie, das positiv überrascht: Nach einem Flugzeugabsturz drehen sich auf der Insel die Machtverhältnisse zwischen schrulliger Angestellter und arrogantem Chef komplett um. Die Dynamik der beiden trägt den ganzen Film und steigert sich bis zur völligen Eskalation.

Cold Storage (2026)
Ein außerirdischer Pilz, ein vergessener Bunker und jede Menge Dullis sorgen für eine lustige, zombiehafte Eskalation. Liam Neeson taucht zwar erst spät auf, aber unterm Strich unterhält der Film erstaunlich gut.

The Punisher: One Last Kill (2026)
Ein Marvel-Special, das den Punisher zeigt, nachdem es eigentlich niemanden mehr zu punishen gibt – bis ein riesiges Kopfgeld eine ganze Gegnerwelle auslöst. Nach etwas Anlauf gibt's nur noch geile Dauer-Action wie in einem Videospiel.

Resident Evil (Filmreihe)
Der komplette Milla-Jovovich-Marathon ist ein durchwachsener, aber unterhaltsamer Rewatch: Die ersten vier Teile hängen sauber zusammen und machen Spaß, Teil 5 und 6 fallen mit Klon-Quatsch aber deutlich ab. Als Nostalgie-Trip durchs verrückte Universum trotzdem cool.

M3GAN 2.0
Der zweite Teil ist eher Action-Komödie als Horror und kommt nicht an den Erstling heran. Story und Optik sind Mittelmaß, unterhaltsam ist es trotzdem – nur die Horror-Erwartung sollte man zu Hause lassen.

Transformers One
Eine vollständig animierte Ursprungsgeschichte von Optimus Prime und Megatron, die einst beste Freunde waren. Visuell richtig stark und durchweg mitreißend.

Apex (2026)
Ein Katz-und-Maus-Spiel im australischen Outback, das vor allem durch den Social-Media-Hype neugierig macht. Unterhaltsam, aber letztlich ein Allerweltsfilm, den man nicht gesehen haben muss.

Prinzessin Mononoke (1997)
Ein Miyazaki-Klassiker über einen verfluchten Krieger zwischen Menschen, Wildtieren und Waldgöttern. Trotz Überlänge fühlt er sich kurz an und ist durch und durch grandios – nur für die ganz Kleinen vielleicht etwas zu gruselig.

Zodiac (2007)
Fincher inszeniert den wahren Fall des nie gefassten Zodiac-Killers extrem atmosphärisch und authentisch im 70er-Jahre-Look. Eher dokumentarisch als klassischer Thriller und ohne Auflösung – dafür visuell ein echter Genuss.

Ambulance (2022)
Michael Bays Indie-Film lebt vor allem von den damals neuen FPV-Drohnen-Shots, die einen mitten ins Geschehen ziehen. Story und Logik sind eher so lala, aber visuell mal etwas anderes – trotzdem zu empfehlen.

Street Kings (2008)
Ein klassischer Film über korrupte Cops mit Keanu Reeves, Forest Whitaker und Hugh Laurie. Die Story ist nichts Originelles, aber alle drei liefern solide ab und es macht einfach Spaß.

Requiem for a Dream (2000)
Der ultimative Drogenfilm, der drei Leben auf erschreckend realistische Weise ruiniert – allen voran das einer ganz normalen Mutter. So heftig und verstörend, dass man danach garantiert nie wieder Drogen anfasst.

Apollo 13 (1995)
Die legendäre gescheiterte Mondmission als packender Astronautenfilm mit Tom Hanks. Dank des richtig guten 4K-Remasters ein Genuss, den man immer wieder anschauen kann.

Good Luck Have Fun Don't Die (2025)
Ein herrlich verrückter Sci-Fi-Trip à la Edge of Tomorrow, in dem ein Zeitreisender im Diner immer wieder das perfekte Team gegen den KI-Weltuntergang zusammenstellt. Aufgebaut wie ein Spielfilm mit drei Black-Mirror-Episoden mittendrin – und mit Bildern, die man so noch nie gesehen hat.


