Spiderman bringt Carrie und Bibi Blocksberg mit zur Mitternachts-Messe!

Willkommen zum gruselig-gemütlichen Filmabend mit Humi und Kolchi! 🎃 Die Halloween-Party fällt diesmal aus, dafür stehen das nächste Hüttenwochenende und jede Menge Bildschirmabenteuer an. Dennis kämpft mit einem kaputten Projektor und einer wachsenden Filmwarteschlange. Sascha kündigt zwei neue WoW-Let’s-Plays an, darunter eine Reise mit einem echten MMO-Neuling. Und mit der zweiten Staffel von The Longest Walker gibt es gleich noch mehr Stoff für dunkle Novemberabende.
Bei den Nerd-News geht es von Stargate und Alien bis zu neuen Kinotrailern. Besonders Dennis hat einen überraschenden Kinokandidaten auf dem Zettel, für den er ordentlich Begeisterung mitbringt. Die Conversation Cards lassen diesmal beide Hosts zu Wort kommen. Serienklassiker oder Neuerscheinungen, immer wieder schauen oder direkt weiterziehen? Dazu kommen schmerzhafte Kinoenttäuschungen, Tränen bei Castingshows und die Frage, was ein großer Regisseur wohl zu einem kleinen Let’s-Play-Kanal sagen würde. 🎬
Im Serienblock wird es erst grün, dann ziemlich düster. Das Finale von Lanterns überzeugt mit Charakteren, während das Ende von Bleach nicht alle Hoffnungen erfüllt. Ein wiedergeborener Schleim sorgt für Wohlfühlmomente, Vision muss dagegen noch Überzeugungsarbeit leisten. Carrie führt schließlich mitten hinein in Mobbing, Außenseitertum und die Horrorwelt von Mike Flanagan. Sascha zieht von Hill House weiter zur Mitternachtsmesse und findet dort seinen persönlichen Serienhöhepunkt des Monats. 🕯️
Auch im Filmteil treffen völlig verschiedene Welten aufeinander. Sascha versucht, Sonja mit Arrival, Doctor Strange und einem Dune-Doppelabend für seine Lieblingsgenres zu gewinnen. Dabei bekommt ein berühmtes Adelshaus einen Namen, den er so schnell nicht mehr vergessen wird. Dennis bringt vom Filmabend mit Arbeitskollegen unter anderem Warfare, Indiana Jones und Snatch mit. Danach reisen Bibi Blocksberg und ein ziemlich durchgedrehter Rachekämpfer durch das Programm, während nicht jeder Arthouse-Ausflug und KI-Thriller einen Treffer landet. 🍿
Zum Schluss geht es auf ein Drahtseil zwischen den Twin Towers, an die Anfänge von Facebook und bis zum Mond. Bad Times at the El Royale löst eine alte Empfehlung ein und bleibt noch eine Weile im Kopf. Spider-Man schwingt sich schließlich an die Spitze von Saschas Filmliste des Monats. Zwischen großen Gefühlen und jeder Menge Action wartet schon die nächste Filmhausaufgabe. Also Kopfhörer auf, liebe Granuloiden, und mit uns hinein in den Gruselmonat! 🎧
Unsere Empfehlungen

Prisoners
Der Thriller bleibt als besonders gelungene Arbeit seines Drehbuchautors in Erinnerung. Eine klare Empfehlung für düstere Spannung.

Raised by Wolves
Die düstere Science-Fiction hat nachhaltig begeistert. Ihre Atmosphäre macht neugierig auf weitere Genrearbeiten desselben Autors.

Star Wars Battlefront (2015)
Die Star-Wars-Schlachten haben bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Teil zählt gemeinsam mit seinem Nachfolger zu den gefeierten Spielen der Reihe.

Star Wars Battlefront II (2017)
Die Schlachten begeistern auch lange nach der Veröffentlichung noch eine aktive Community. Der anhaltende Spielspaß macht große Lust auf mehr Battlefront.

Bob Marley: One Love
Das Musikerporträt bleibt hinter den Erwartungen zurück. Als besonders gelungener Kinobesuch ist es jedenfalls nicht in Erinnerung geblieben.

A Quiet Place: Day One
Der Besuch bei der Vorgeschichte ist als Kinoenttäuschung hängen geblieben. Die übrigen Teile der Reihe wirken im Vergleich deutlich reizvoller.

Moonfall
Die gewaltige Katastrophenidee weckt Erwartungen, die der Film überhaupt nicht erfüllt. Statt begeisterndem Spektakel bleibt vor allem Ärger über den misslungenen Film.

Lanterns
Das Finale überzeugt mit seinen Figuren und braucht dafür nicht einmal die erwartete große Effektschlacht. Die sorgfältige Charakterarbeit trägt die Staffel und macht Lust auf die Fortsetzung.

Bleach: Thousand-Year Blood War
Der Abschluss ist ordentlich, schöpft die zuvor eröffneten Möglichkeiten aber nicht aus. Nach einer herausragenden ersten Staffel und vielen starken Momenten bleibt beim Ende das Gefühl, dass noch mehr möglich gewesen wäre.

Meine Wiedergeburt als Schleim in einer anderen Welt
Die Mischung aus liebenswerten Figuren, Stadtentwicklung und gelegentlicher Action ist wunderbar entspannend. Staffel vier setzt noch einmal einen drauf und macht den Anime zu einem echten Liebling.

Manhunt (Saigon)
Die Jagd durch Saigon liefert schon zum Start wieder knappe Begegnungen und spannende Verfolgungen. Nebenbei gibt es interessante Einblicke in die Stadt, und das Format ist kostenlos auf YouTube zu sehen.

Vision Quest
Die ersten beiden Folgen kommen kaum in Schwung und lassen ihre Hauptfigur erstaunlich blass wirken. Trotz Interesse an der weiteren Marvel-Geschichte fehlt bislang ein Grund, wirklich mitzufiebern.

LOL Next
Die Influencer-Ausgabe erreicht nicht die komödiantische Stärke des ursprünglichen Formats. Gastauftritte bekannter Comedians und vertraute Gesichter aus der Streamingwelt geben ihr trotzdem einen gewissen Reiz.

Teach You a Lesson
Speziallehrer drehen den Spieß gegen Schulmobber auf ziemlich rabiate Weise um. Die wilde Grundidee und abgeschlossenen Fälle machen die koreanische Serie zu unterhaltsamem Stoff für zwischendurch.

Death’s Game
Die koreanische Serie ist mit ihrer ungewöhnlichen Geschichte sehr positiv hängen geblieben. Sie dient als gutes Beispiel dafür, wie reizvoll eigenständige Serienideen sein können.

Below
Ein Fischerdorf und ein riesiger Meeresbewohner liefern klassischen Monsterhorror ohne große Überraschungen. Die Tentakelattacken machen Spaß, insgesamt bleibt es aber eher solide Berieselung als ein besonderer Geheimtipp.

Carrie
Die Serienfassung nimmt sich viel Zeit für ihre Figuren und macht Carries Ausgrenzung schmerzhaft nachvollziehbar. Starke Darstellungen und die moderne Interpretation überzeugen, auch wenn die Mobbingszenen schwer auszuhalten sind.

Spuk in Hill House
Die Familiengeschichte verbindet unterschiedliche Geistererlebnisse geschickt über Rückblenden und einzelne Figurenfolgen. Die Auflösung funktioniert stark, auch wenn der Gruselfaktor noch höher sein dürfte.

Midnight Mass
Aus vermeintlichen Wundern in einer kleinen Inselgemeinde entwickelt sich eine großartige Horrorgeschichte. Die Verbindung von Glauben, vertrauten Motiven und unheimlicher Atmosphäre macht die Miniserie zum Serienhöhepunkt des Monats.

Carrie (2013)
Die kompakte Verfilmung eignet sich zum Kennenlernen der Geschichte und wurde erneut angeschaut. Bei der Entwicklung ihrer Figuren und der Darstellung von Carries Leidensweg bietet die besprochene Serie allerdings deutlich mehr.

Arrival
Die Begegnung mit außerirdischer Sprache bleibt ein schöner, fesselnder Einstieg in anspruchsvollere Science-Fiction. Auch beim gemeinsamen Wiedersehen tragen die ungewöhnliche Erzählidee und die emotionalen Zusammenhänge.

Don’t Breathe
Das gefährliche Versteckspiel funktioniert auch beim erneuten Schauen hervorragend. Die Bedrohung durch jedes verräterische Geräusch sorgt für packende Spannung.

A Quiet Place
Das Schweigen als Überlebensregel macht den Film zu einem wirkungsvollen Horrorabend. Die permanente Gefahr durch Geräusche funktioniert ähnlich packend wie bei Don’t Breathe.

Doctor Strange
Die persönliche Krise des Chirurgen ist ein zugänglicher Einstieg in die Marvel-Welt. Selbst wenn das Finale ziemlich abgedreht wird, funktioniert der Film auch für Zuschauer ohne große Comic-Vorkenntnisse.

Dune: Part One
Der Auftakt bleibt ein großes Science-Fiction-Erlebnis und lohnt sich auch als gemeinsamer Filmabend. Ein wenig Erklärung zu den Häusern und Regeln hilft beim Einstieg in diese Welt.

Dune: Part Two
Nach dem Aufbau des ersten Films entfaltet die Fortsetzung ihre Reise mit deutlich weniger Erklärungsbedarf. Als zweiter Teil des gemeinsamen Dune-Abends begeistert sie auf ganzer Linie.

Warfare
Das realistische Sounddesign hält die Spannung praktisch ohne musikalische Hilfestellung aufrecht. Die konzentrierte Darstellung des Einsatzes wirkt intensiv und macht den Kriegsfilm zu einer klaren Empfehlung.

Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes
Der Abenteuerklassiker macht auch Jahrzehnte später noch großen Spaß. Einige Effekte sind sichtbar gealtert, doch der wilde Ritt und der Nostalgiefaktor tragen das Wiedersehen mühelos.

Snatch – Schweine und Diamanten
Guy Ritchies Gangsterchaos hat einen unverwechselbaren Stil und ein hervorragend aufgelegtes Ensemble. Brad Pitts kaum verständlicher Boxer und die verschachtelte Diamantenjagd machen den Kultfilm noch immer sehenswert.

Quest (1984)
Eine Welt mit extrem kurzen Menschenleben liefert eine spannende Ausgangsidee. Die symbolische Reise bleibt jedoch ereignisarm und löst trotz ihres philosophischen Anspruchs wenig aus.

SOULM8TE
Die Geschichte vom besitzergreifenden KI-Partner wirkt ausgelutscht und billig. Ohne originelle Einfälle wird aus der Mischung vor allem ein langweiliger Thriller.

Strange Darling
Die durcheinander erzählten Kapitel verändern nach und nach den Blick auf eine Verfolgungsjagd. Das ist ordentlich gemacht und gut anschaubar, wird aber nicht zum großen Spannungshöhepunkt.

The Uprising
Der mittelalterliche Bauernaufstand möchte ein großes Historienepos sein, bleibt aber eine schwache Kopie bekannter Vorbilder. Trotz Andrew Garfield kommt wenig zusammen, das den Film sehenswert macht.

Green Lantern
Als Superheldenfilm ist das Ergebnis ziemlich misslungen. Ryan Reynolds lässt aber schon etwas von seinem späteren frechen Heldencharme erkennen, weshalb das Wiedersehen trotzdem einen gewissen Spaß macht.

Bibi Blocksberg – Die total verhexte Zeitreise
Eine verschwundene Spieluhr führt zu einem turbulenten Ausflug in die Vergangenheit. Für Kinder und junge Jugendliche ist das ein spannender Kinobesuch, der auch die erwachsene Begleitung ordentlich unterhält.

Boy Kills World
Die Geschichte ist maximal schräg, die Kämpfe sind dafür hervorragend inszeniert und brutal. Zwischen Comic-Humor, Rachetraining und Halluzinationen entsteht ein ungewöhnlicher, unterhaltsamer Actionfilm.

The Walk
Der Drahtseilakt zwischen den Twin Towers wird spannend und mit Humor erzählt. Die direkte Ansprache des Publikums wirkt gelegentlich seltsam, trübt den guten Gesamteindruck aber nur wenig.

The Highwaymen
Kevin Costner und Woody Harrelson überzeugen als alte Ermittler mit herrlich trockenem Schlagabtausch. Die Jagd nach Bonnie und Clyde baut ihre Spannung allerdings sehr langsam auf.

The Death of Robin Hood
Die düstere Interpretation konzentriert sich auf einen verwundeten Robin Hood und seine Vergangenheit. Für einen Film mit Hugh Jackman gibt es dabei zu wenig Action und zu viel ausgebremste Figurenarbeit.

Bad Times at the El Royale
Die unterschiedlichen Gäste und ihre Geheimnisse bringen das Hotel herrlich zum Eskalieren. Der ungewöhnliche Mix aus Action, Humor und schrägen Charakteren bleibt noch Tage später im Kopf.

The Social Network
Die Entstehung von Facebook wird über Rivalitäten und juristische Auseinandersetzungen fesselnd erzählt. Jesse Eisenberg passt hervorragend zur selbstgefälligen Darstellung von Mark Zuckerberg.

Aufbruch zum Mond
Der Film zeigt weit mehr als die Mondlandung und macht auch die gefährlichen Schritte dorthin greifbar. Gerade die Vorgeschichte des Raumfahrtprogramms und seine Rückschläge machen ihn sehenswert.

Spider-Man: Brand New Day
Die Einsamkeit eines Helden, an den sich niemand mehr erinnert, gibt der Geschichte einen starken emotionalen Kern. Humor, Action und die vielen Begegnungen greifen so gut ineinander, dass der Film zum persönlichen Filmhighlight des Monats wird.


